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Entwurf über die Zukunft

Man m?sste eine Bewegung schaffen, eine Rebellion der Jugend gegen die Ignoranz ihrer Vorv?ter, gegen den Aufstieg des Egoismus zum Leitbild nicht nur der Wirtschaft, nein, sogar der Gesellschaft. Die Jugend muss sich erheben gegen diese Schmach, gegen diese Beschr?nkung der Weltsicht auf die eigene Welt, gegen diese Einschr?nkung des Denkens auf sich selbst. Sie muss sich erheben gegen die Ungleichheit in der Welt, muss lautstark an die macht habende Obrigkeit appellieren, etwas zu ?ndern, Geld, Hilfe zu senden, selbst zu appellieren. Die Jugend muss aufstehen, sich selbst befreien aus dem Gef?ngnis der zunehmenden Unbildung, gegen die Ignoranz der eigenen Generation. Es soll kein 68 sein, kein Steinewerfen, keine Rebellion gegen die Staatsmacht, sondern eine f?r neue Ideale, f?r Ziele, f?r eine Welt, in der es sich lohnt, zu leben. Die Menschen m?ssen aufstehen f?r Zivilcourage, m?ssen sich f?r die Gleichheit aller Menschen einsetzen, gegen Nationalismus, gegen Rassismus in all seinen Formen. Die Welt muss wieder sicher werden durch das Engagement der Menschen, die Jungen m?ssen sich ihre Zukunft selbst erk?mpfen. Reden, Reden, die Worte, schmetternd gegen die Ignoranz der Obrigkeit, gegen Technokratie, f?r Ideale, W?nsche, Tr?ume. Reden f?r Gerechtigkeit, auch soziale, aber vor allem internationale. Wettern gegen die Regierung als blo?e Verwaltung wie in den USA, angreifen des geschlossenen Weltmarktes f?r Afrika. Aber vor allem: gegen die Ignoranz der Menschen in diesem lande, in andere reichen L?ndern gegen die Probleme der ?rmeren, der weniger privilegierten. Nur wer Armut bek?mpft, kann Terrorismus bek?mpfen. Frankreich zeigt uns deutlich, was mit der Jugend passiert, wenn sie perspektivlos wird. Also: Ideale, Ideale von einer besseren Welt, zu der jeder ein wenig beitragen kann. Weltverbesserertum als Ideal, nicht als zynischer Witz von Besserwissern. Arroganz stattdessen geh?rt in den M?ll, sie ist ?berholt in einer Welt, in der alle gleich sind. Packt stattdessen Gleichheit an seine Stelle, erhebt alle Menschen zu Gott oder keinen.
Man br?uchte eine Vereinigung, die die tagespolitischen Ziele der Bewegung koordiniert, die aber vor allem bildet. Workshops, Seminare zu allen relevanten Themen: Afrika, Rechtsextremismus (MBR), Bildung, Politik, Zukunftschancen. Weiterbildung f?r jeden, der es n?tig hat: am PC, in Allgemeinbildung. Nachhilfe f?r alle Schulf?cher, um vor allem die jungen zu Erreichen, auch die, die sich Nachhilfe nicht leisten k?nnen.
Aber vor allem: Stipendien f?r Menschen mit der richtigen Einstellung, nicht nur f?r welche mit dem richtigen Notendurchschnitt. F?rderung dieser Menschen, damit sie sich frei von finanziellen Sorgen der Arbeit an der Zukunft der Welt widmen k?nnen, egal, wie diese aussehen mag.
Worte sind wichtig, wir brauchen wortstarke Menschen, die ihre Meinung in die Welt herausschreien k?nnen. Wichtig ist es auch, bei Talenten das Selbstbewusstsein zu f?rdern, aber keine Arroganz. Ein schmaler Grat, aber machbar. Die Jugend muss mehr gef?rdert werden!
Kontakte zu Politik und Wirtschaft sind wichtig, F?rderer und Sponsoren m?ssen gefunden werden. Keine Abh?ngigkeit vom Staat! Doch Geld, Geld ist wichtig, also eine Stiftung gr?nden, wenn genug vorhanden ist und reiche, nicht b?rgerliche finden, die es finanzieren. Selbst schreiben, um etwas zu verdienen. Doch niemals Geld von der Jugend verlangen! Die Jugend soll gef?rdert werden, wie sie es verdient, nicht gefordert, ausgebeutet vom Raubtierkapitalismus.
Regelm??ige Treffs der jungen Intellektuellen oder was auch immer sie sein m?gen, Rock?n?roll Schriftsteller oder B?cherideologen, regelm??ige Werbekampagnen. Keiner darf vergessen, wie oft die Kinder in Afrika Sterben, niemand darf vergessen, was auch hier passiert. Weg von der Oberfl?che, tief, tief runter, Tiefsinn als Leitbild. Revolutionierung des Journalismus, vor allem des Fernsehens, weg vom Belanglosen, weg vom Unterschichtenfernsehen, hin zu mehr Bildungsangeboten.
B?cher f?r jeden! Lesen schadet der Dummheit, erweitert den Horizont. Eine eigene Zeitung, Flugbl?tter in den Innenst?dten: der Zensur trotzen. Laut muss unsere Stimme seiner, laut und nicht zum schwiegen zu bringen. T?glich neue Aufschreie, wenn die Zukunft wieder ein St?ck zerst?rt wird, wenn Menschen gequ?lt, wenn B?rgerrechte verletzt werden. Lauter gar als Amnesty m?ssen wir werden und viel gr??er! Jeden Tag Abendnachrichten wie die Jugend in Frankreich, das ist das Ziel! Rock?n?roll Politik, schnell, improvisiert, stechend. Kein Marsch auf die Institutionen, um selbst b?rgerlich zu werden, sondern Ideale, Ideale als Leitbild.
Schnell und unb?rokratisch m?ssen wir Handeln k?nnen, ein Anruf, eine Nachricht: Handlung. Eine gute Vernetzung ist Voraussetzung, alle neuen Medien: Unternet, Handy, Telefon.
Pazifismus! Frieden auf der ganzen Welt, Schluss mit sinnloser Gewalt, mit der gewollten Verbreitung von Demokratie und gebrachtem Morden, Mit Atomwaffen, mit Phosphorbomben. Schluss mit dem sinnlosen Morden aufgrund von Ideologien, Schluss mit dem T?ten an sich! Her mit dem Pazifismus, Friede, den m?ssen wir schaffen ohne Krieg!
Eine Jugendbewegung, jung, dynamisch, idealistisch, gebildet ist es, was wir brauchen, um die Welt zu verbessern. Einer allein, zwei zusammen erreichen nie soviel, wie eine gesamte Bewegung, laut, schnell, stark. Wir m?ssen die Welt verbessern, wenn wir eine Zukunft nach unserer Facon haben wollen. Es wird niemand anders f?r uns tun!

Nachtrag 1:
Flugblattaktionen: Die Menschen m?ssen unbedingt umgehend informiert werden. Zuerst die Mitglieder der Bewegung: per E-Mail, Telefon, m?glichst sofort. Danach: Flugbl?tter drucken lassen, Meldungen ins Internet stellen, Stellung beziehen. Auf den Flugbl?ttern: Vor allem Informationen, aber ganz klar auch L?sungsvorschl?ge, M?glichkeiten der Partizipation der B?rger, Ansprechpartner und Adressen. Und M?glichkeiten zu weiteren Informationsmaterialien. Dann: Unterschriftenaktionen, schnell, effektiv, sodass sie eingereicht werden k?nnen auf Landesebene als B?rgerbegehren. Vor allem Aufsehen erregen, immer wieder, schnell und unkompliziert. Wir brauchen laute Menschen, die ihre Meinung herausschreien k?nnen in der ?ffentlichkeit, Rhetoriker a la Sokrates. Napoleon sagte einmal, man muss die Massen bewegen, nicht die Politiker. Lasset uns also die Massen bewegen!

Nachtrag 2:
Gew?hlte Politiker m?ssten bei Amtsantritt festlegen, dass die Beziehungen zu allen L?ndern auf der Erde gleich gut sind. So w?rde festgelegt, dass alle Staaten gleich respektiert werden, es k?nnte ein Vertrauensverh?ltnis geschaffen werden, mit dem mehr ver?ndert werden k?nnte. Sie k?nnten beispielsweise arme L?nder wie Nordkorea freundschaftlich nach Energie fragen, damit seine Menschen weniger leiden, wir dagegen k?nnten sie bitten, sich mehr zu ?ffnen. Politik beruht eben nicht, wie Machiavelli sagte, auf dem Freund-Feind Verh?ltnis, sondern allein auf Freundschaft.
Rainald am 30.11.05 19:09


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